Heilsarmee in Las Vegas unterstützt Anschlagsopfer

Heilsarmee in Las Vegas: Seelsorgerliche Unterstützung nach dem Attentat

Die Heilsarmee hat den Menschen, die von dem Amoklauf am 1. Oktober 2017 in Las Vegas, USA, betroffen waren, emotionale und geistliche Unterstützung angeboten. Das Attentat in der Nacht auf Sonntag war das schlimmste Schusswaffenverbrechen der modernen US-Geschichte. Bislang wurden 58 Todesopfer bestätigt, mehr als 500 Personen erlitten Verletzungen.

Mitarbeiter der Heilsarmee boten in den beiden Krankenhäusern – dem University Medical Center Hospital und dem Sunrise Hospital –, in denen die meisten der Opfer behandelt wurden, Gebet und Seelsorge an. Zusätzliche Helfer waren ins Spring Valley Hospital und ins St. Rose Hospital entsandt worden, in denen weitere Opfer behandelt wurden.

Da enormer Bedarf an Blutspenden bestand, hatte die Heilsarmee einen Kantinenwagen zu einer Blutspendezentrale entsandt, um die wartenden Blutspender mit Essen und Wasser zu versorgen.

Fotos: © Major Randy Kinnamon   

General André Cox, der internationale Leiter der Heilsarmee, bezeichnete das Attentat als „entsetzliche, sinnlose Vernichtung von Leben“ und versicherte sein Mitgefühl sowie das seiner Frau, Kommandeurin Silvia Cox „allen betroffenen Familien und Einzelpersonen – denen, die heute Morgen aufgewacht sind und erfahren mussten, dass ein geliebter Mensch auf grausame Weise von ihnen genommen wurde. Ebenso denen, die nach einem Abend, der eigentlich entspannend und unterhaltsam sein sollte, verletzt im Krankenhaus liegen.“ Zudem bete er für die Einsatzkräfte und das medizinische Personal sowie darum, dass „vor allem, Friede und Beherrschtheit sich durchsetzen“.

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