Hamburg: Wohncontainer-Projekt eröffnet

In diesen Wohncontainern finden ab sofort wohnungslose Männer aus Hamburg Obdach.
In diesen Wohncontainern finden ab sofort wohnungslose Männer aus Hamburg Obdach.

Anfang Oktober feierte das Hamburger Jakob-Junker-Haus (Leitung: Luise Schröder) die Neueröffnung zweier neuer Wohnprojekte: ein niedrigschwelliges Wohnprojekt in Einzelcontainern für zwölf wohnungslose Männer und zwei Container für vier wohnungslose Transgender-Frauen. Gemeinsam mit dem Verein Hanseatic Help e. V. und dank vieler Hamburger Spender und Spenderinnen wurden die Container entkernt und wohnlich eingerichtet. Nun können 16 Menschen ein „Zuhause auf Zeit“ und Hilfe bei der Bewältigung ihrer Nöte finden.

Besucher, Anwohner, Offizielle der Stadt sowie Mitarbeiter der Heilsarmee bei der Einweihung der neuen Wohncontainer.

Die Territorialleiterin, Kommandeurin Marie Willermark, begrüßte die Anwesenden aus Politik, Einrichtungen und Nachbarschaft und würdigte die Zusammenarbeit vieler, die dazu führt, dass Menschen geholfen werden kann. Sie gebrauchte aber auch das Bild eines Containers: außen oft unansehnlich, aber innen mit wertvollen Gütern ausgestattet. So ist es oft mit uns Menschen: Gott schaut nicht auf das Äußere, sondern auf unser Herz, und er liebt uns. Bis in den Abend hinein wurde gemeinsam gefeiert.

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